Vancouver-Island
Das Outdoor-Paradies



Beste Adresse für Öko-Touristen! - Krebsfang und Lachsfischen, Regenwald-Trekking und Schlamm-Wandern, Wildwasser- und Ocean-Kayaking, botanisches und zoologisches Sightseeing, Indianer-Führungen und -Camps...



rainforest deep inside Hierher kommen ernsthafte, umweltbewußte und körpertüchtige Mittzwanziger bis Endvierziger. Die Wildnissüchtigen. Die Urbangeschädigten. Die Lebenskrisen-Bewältiger.

Den meisten von ihnen ist nicht klar, daß sie sich in der gleichen touristischen Isolation befinden wie - sagen wir mal - die Hedonisten auf Jamaika.



Ach! Sie meinen der Vergleich hinkt?







Während den "Sun and Fun"-Hungrigen in Montego Bay oder Ocho Rios verhältnismässig kleine Areale des Rückzugs vor der heimischen und lokalen Realität zur Verfügung stehen, bewegen sich die Outdoor-Nomaden auf Vancouver-Island in riesigen Naturschutzgebieten



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So entgeht ihnen, daß rund um ihre wohlbehüteten Enklaven der umfassendste und großflächigste Kahlschlag eines der letzten nördlichen Regenwälder stattfindet. Oft wird zum Schein am Rande der Abholzungsflächen eine Baumfront übriggelassen.

In abseits gelegenen Naturparks - wie z.B. Carmanah Valley - wird zur Vorsicht aufgerufen:

Visitor's Safety: Carmanah Walbran is remote and rugged. Access to the park is via private logging roads. Great care must be exercised while traveling these roads as they are at times narrow, bumpy, and used frequently by industrial logging trucks. Always drive with your headlights on as visibility may be limited due to dust and adverse weather. Logging trucks have the right of way at all times; other users are expected to pull off onto the nearest shoulders when encountering a truck. Visitors should make the trip in an appropriate vehicle with adequate clearance for bumpy terrain; at least one spare tire should be carried. Park visitors should carry a first aid kit at all times


Rundum auf der Insel, drüben im Festlandinneren und entlang den Pazifikküsten British Columbias wurden in den vergangenen 20 Jahren im Jahresdurchschnitt gut 200.000 Hektar Regenwald mit aufwändigster Rodungstechnik abgeholzt. Für ein Tagespensum von 800 Bäumen bedarf es lediglich zweier technisch versierter Holzfäller.


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Riesige Gebiete an ökologischen und sozio-biologischen Systemen wurden ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse von Menschen, Tieren und Pflanzen durch die Holzindustrie, für immer zerstört.


Das geschlagene Holz wandert in die Sägemühlen und wird in der Regel zu Bau- und Möbelholz, zu Eßstäbchen und Zellstoff verarbeitet. Letzterer gelangt auf dem Schiffsweg zu uns.


Ob wir nun am Montag die Zeitung oder die Wochenzeitschrift aufschlagen, uns die Nase putzen oder das Baby wickeln - wir benutzen jedesmal die transformierten Endprodukte der bis zu Tausend Jahre alten Riesen aus den kanadischen Regenwäldern.












Dabei gäbe es genug pflanzliche Alternativen!






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